Änderungen am Blog M-D-O

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Posted in Uncategorized by Henrik Hanske. No Comments

Ein Tag im Leben des Social Media

Heute hatte ich ein neues Video zum Thema Zahlen und Fakten des Social Media in meiner Mailbox. In guter alter Manier erstellt, macht es jedoch wieder Spaß sich an den neuesten Zahlen zu berauschen. Auch wenn wir in Deutschland immer noch Nachholbedarf haben. Die hier immer wieder geführten Diskussionen über Datenschutz etc. versteht dort sowieso kaum jemand.

Viel Spaß!

A Day in the Life of Social Media from DBA Worldwide on Vimeo.

Vodafone oder wie mache ich gleich alles auf einmal falsch!

Ich bin seit Zeiten Kunde von Vodafone, da telefonierten wir noch mit D2 und dem Unternehmen Mannesmann. Und seit dem habe ich auch die gleiche Nummer. Unglaublich! Oder einfach nur Kundenloyalität aus Zufriedenheit und ein wenig Bodenständigkeit?

Aber ist das für ein Unternehmen, dass im Schnitt erst nach 22 Monaten Vertragslaufzeit beginnt Gewinn zu verbuchen, ein erstrebenswerter Zustand? Klares Nein! Denn würde es ansonsten so vorgehen:

Es war Mitte Oktober wieder einmal so weit. Vodafone begann sich via Telefon in mich zu verbeißen. Irgendwann zwischen dem fünften und zehnten Versuch hatte ich, obwohl es eigentlich wieder nicht passte, Erbarmen. Also, was gibt es denn?
„Liebe Frau Hanske, Vodafone wird in Deutschland 10 Jahre alt und aus diesem Grund haben wir ein suuuper Sonderangebot für Sie. Sie erhalten eine Flatrate für alle Netze und Internet für nicht die normalen 80,00€ sondern für nur 40,00€. Was halten Sie davon?“
„Gar nichts. Denn, wenn Sie nur einmal in meinen Vertrag, die zu zahlenden Gebühren und die monatliche Nutzung geschaut hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich dieses Telefon hauptsächlich dazu nutze, erreicht zu werden. Daher fallen monatlich Kosten von ca. 15,00€ an. Da Sie dies nicht getan haben, stehlen Sie mir gerade Zeit.“
Antwort: Betretenes Schweigen und ein „Sie haben Recht. Sorry. Auf Wiedersehen!“

Nein, bitte nicht noch einmal. Es sei denn, Ihr macht endlich Eure Hausaufgaben. Macht einmal einen ordentlichen Job, schaut Euch Euren Kunden und seinen Bedarf bzw. seine Nutzung genau an. Und das, bevor Ihr etwas vorschlagt. Lasst nicht einen überforderten und unterbezahlten Callcenter-Agent unter schlechten Voraussetzungen einen hoffnungslosen Job machen.

Kunden gewinnen heißt Bedarf decken. Budgets sinnvoll und richtig einsetzen. Dann klappst auch mit mir.

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Posted in B2C Case Studies Marketing by Angelika Hanske. No Comments

Öffentliche und interne Kommunikation in Zeiten der Social Media

Da ich mich in letzter Zeit, auch aufgrund noch in anderen Medien zu veröffentlichender Artikel, mit dem Thema Kommunikation in Zeiten von Social Media sehr viel beschäftigt habe, ist mir verstärkt aufgefallen, wie wenig davon in der Wirtschaft und der Politik angekommen ist. Ein Großteil der offensichtlichen Fehleinschätzungen und Schieflagen ist auf eine Unkenntnis der sich in den letzten zwei Jahren veränderten Situation in der Öffentlichkeit zurückzuführen. Wenn ich nicht weiß, wie viel Veränderungskraft in eben jener neuen Öffentlichkeit steckt, kann ich diese nur unterschätzen.
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Aber starten möchte ich mit dem Kommentar eines (Ex)Politikers, von dem ich es gar nicht erwartet hätte: Heiner Geißler. „”Staatliche Entscheidungen bei solch gravierenden Projekten ohne Einbindung der Bürger gehören dem vorherigen Jahrhundert an”(1). Die “Zeit der Basta-Entscheidungen”(1) in Deutschland sei vorbei. Und selbst Herr Mehdorn meint „Sicher wurde nicht genug kommuniziert.“(1) Aha. Also nichts mehr von Gutsherren-Mentalität und „Basta“.

Kommunikation heute

Das genau ist das Thema. Wenn davon gesprochen wird, dass den „Kunden die Marke gehört“(2) und nicht umgekehrt, dann ist das Umgang mit Aktualitäten. Web 2.0, Communities wie Facebook und Twitter sowie Blogs haben uns eine neue Realität der Kommunikation, Wissensverbreitung und Meinungsbildung gebracht. Das dies in der Politik erst mit Jahren Verspätung ankommt ist nicht weiter verwunderlich. Der Gebrauch von iPads hat nichts mit Fortschrittlichkeit, eher mit einem gefüllten Geldbeutel zu tun. Aber, und das ist das Verwunderliche, es ist auch in den meisten Unternehmen noch nicht angekommen. Wie ist sonst das Sperren von z.B. Facebook in Konzernen zu verstehen? Das ist „Verbieten“ und nicht „Mitgestalten“. Kommuniziert wird immer. Von Mitarbeitern eines Unternehmens, Familienmitgliedern, Freunden. Untereinander und nach außen. Das kann niemand verbieten. Wer das versucht, hat die Zeit nicht verstanden. Sorry, Ihr seit dort falsch.

Und die Kundenseite?

Unternehmen müssen sich darauf einstellen auf Kanälen in einen Dialog einzusteigen, die von den jeweiligen Gesprächspartnern bevorzugt und (zum Teil) vorgegeben werden. Geschieht dies nicht, bleiben Erwartungen unerfüllt und die Marke nimmt Schaden.

Wie dann?

Zurück zur internen Seite. Eigentlich ist es einfach. Das Tun. Das Schwierige ist, es zuzulassen. Und so mutig zu sein, den Mitarbeitern den Sachverstand zuzutrauen, dass Sie die richtigen Botschaften in den richtigen Kanälen weiterverbreiten.  Nur wenn Spielregeln beiderseitig festgelegt und gelebt werden, werden sich Mitarbeiter natürlich in den Social Media verhalten und dabei verbindlich versuchen, im Unternehmensinteresse zu handeln.

Geltende Grundregeln:

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  1. Rechne mit Fragen und Antworten
  2. Kalkuliere die Ressourcen für den professionellen und zeitgemäßen Umgang damit ein
  3. Nehme alles ernst
  4. Bedenke Auswirkungen
  5. Sortiere zwischen Annehmen und Ablehnen der Kommunikation
  6. Sei selbst transparent
  7. Handle so, wie Du es von Deinem Gegenüber erwartest

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In der letzten Zeit ist sehr viel über Social Media Policies geschrieben und gesprochen worden. Es geht hier aber nicht um das Wie und Was. Erreicht werden muss ein achtungsvolles Miteinander – beim Suchen nach Lösungen, bei Wider- und Zuspruch. Diese Regeln sind gesellschaftlicher Natur und bedürfen keiner Gesetze. Einfach eine gemeinsame Gestaltung. Dann fällt es auch niemandem schwer, im richtigen Moment die Klappe zu halten.

(1) Statements in Zusammenhang mit S21

(2) Förster & Kreuz in “Nur Tote bleiben liegen”

E-Mail-Marketing: Ist der Versand von Newslettern ohne Einwilligung möglich?

Ist es gestattet, seinen Kunden einen Standard-Newsletter zuzusenden, auch wenn vorab keine Einwilligung eingeholt wurde? Das OLG Thüringen entschied am 21.04.2010 folgendermaßen.

Ursache

Anlässlich einer Bestellung von Holzkitt bei einem Versender eröffnete der Kunde ein Kundenkonto  unter Bestätigung folgender, vorangekreuzter Klausel:

“Mit der Verarbeitung und Speicherung meiner Daten zum Zwecke des Newsletters bin ich einverstanden. Meine E-Mail-Adresse wird nicht an andere Unternehmen weitergegeben. Mir ist bekannt, dass ich die Einwilligung jederzeit und ohne Kosten widerrufen kann.”

Dies bewirkte den Erhalt von zwei Newslettern, in denen der beklagte Händler Werbung für Macheten, Laubsauger, Energiesparlampen, Regenbekleidung und Einkochautomaten machte.
Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wurde vom Landesgericht zurückgewiesen, da es das Vorliegen des Ausnahmetatbestands des § 7 Abs. 3 UWG bejahte. Daraufhin wandte sich der Kläger, ein rechtsfähiger Verband, mittels Berufung an das OLG.

Die Entscheidung

Das OLG Thüringen entschied (Az: 2 U 88/10) gegen den beklagten Händler. Werbung dürfe, nach Auffassung des Gerichts, auch ohne ausdrückliche Einwilligung des Empfängers versandt werden, wenn “ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat, der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.”

Gleichzeitig müssten jedoch alle vier Voraussetzungen erfüllt sein, um den Ausnahmetatbestand zu begründen. Dies war hier nicht der Fall.

Um zu klären, wann im Rahmen von § 7 Abs. 3 Nr. UWG der Ausnahmetatbestand der eigenen ähnlichen Ware vorliege, führte das Gericht ausführlich aus: „Die Ähnlichkeit muss sich auf die bereits gekauften Waren beziehen und dem gleichen typischen Verwendungszweck oder Bedarf des Kunden entsprechen; ggf. ist es noch zulässig, Zubehör oder Ergänzungswaren zu bewerben. Dies ist jedoch bei den streitgegenständlichen Newslettern nicht der Fall. Durch sie werden (auch) ganz andere Waren aus einem ganz anderen Verwendungsbereich beworben. Dass diese zwar alle in einem stationären Handwerkermarkt käuflich zu erwerben wären, macht sie nicht zu (…) ähnlichen Waren im Rechtssinne.”
Außerdem stellte das Gericht, entgegen der Auffassung des Verfügungsbeklagten, klar, dass ohne ausdrückliche, vorherige Einwilligung des Kunden neben ähnlichen Waren in einem per E-Mail versandten Newsletter nicht auch noch weitere Produkte beworben werden dürfen.

Fazit:

Standard-Newsletter werden o.g. Anforderungen nicht gerecht. Sollte ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden versabdt werden, muss immer auf die Ähnlichkeit der in der E-Mail beworbenen Produkte und den bereits gekauften geachtet werden. Dies kann mit einem Standard-Newsletter im Normalfall nicht geleistet werden.
Am sichersten und wohl auch einfachsten ist dann die Vorab-Einholung einer Einwilligung.

Weiterführende Artikel und Informationen unter eRecht24

„Nur Tote bleiben liegen“ Eine Rezension

Es kommt selten vor, dass ich versuche, ein Buch „zwischen Tür und Angel“ zu lesen. Aber bei “Nur Tote bleiben liegen” hatte ich keine Chance. Nachdem ich es einmal zur Hand nahm, habe ich sogar in Meetingpausen den Kaffee weggelassen, um zu lesen. Dabei fiel es mir nicht leicht, dieses Buch schnell zu lesen. Viele Abschnitte las ich zweimal (nicht, weil ich sie nicht verstand, sondern weil sie es wert waren). Seit meinem Studium habe ich in keinem Buch mehr Markierungen hinterlassen. Hier habe ich alles getan: Marker, Zettel, sogar einen Textsignierer verwendet. Sorry, ich konnte es nicht lassen.

Aber zum Inhalt:

Die beiden Autoren haben es verstanden, der Unternehmenswelt auf den Zahn zu fühlen. Hinterlegt mit etlichen Beispielen, reflektieren Anja Förster und Peter Kreuz in Zeiten von Social Media, offener Kundenkommunikation und millionenschwerer Videowerbung auf eine Ressource, die so oft vergessen wird: den Mitarbeiter. Ja, der ist wichtig! Zumindest den Beiden. Denn Sie haben ihm ein ganzes Buch gewidmet. Seinen Vorteilen, Unwägbarkeiten und psychischen Unzulänglichkeiten. Und haben eine Bibel geschrieben für all jene, die das verstanden haben, wohl wissend, dass diese Menschen leider im Normalfall nicht auf dem großen Stuhl hinter, sondern auf dem Hocker vor dem Schreibtisch in der obersten Etage sitzen.
Und natürlich der Kunde. Selbstbewusst und markenführend. Wählerisch und mitteilsam. Nur noch gewillt von einem kreativen, motivierten und engagierten Mitarbeiter bedient zu werden. Spannend, denn diesen Typus Kunde gibt es auf der ganzen Welt immer häufiger. Den entsprechenden Typus Mitarbeiter findet man, wenn man dieses Buch liest, sich Gedanken macht, die Ärmel hochkrempelt  und im eigenen (auch das fremde kann das eigene sein) Unternehmen loslegt.

Aber nochmals der Versuch zum Inhalt zu kommen. Am besten lässt sich dies mit Zitaten bewerkstelligen:

„In der Beziehung zwischen Anbieter und Kunde saßen die Mächtigen bisher auf der Seite der Unternehmen. Ihr Machtinstrument hieß „Markenführung“. Und das Ergebnis waren Marken, deren Inhalte und Zugangswege von Managern bestimmt wurden. Diese Top-down-Kommunikation vom Unternehmen zum Kunden ist Vergangenheit.“

„Auch das gilt für jede Beziehung: Wenn Sie uns wichtig ist, tragen wir Streit aus. Wenn sie uns nicht wichtig ist, drehen wir uns einfach um und gehen.“

„Aber dann fiel bei uns der Groschen… Wie doof sind wir denn? Die Marke gehört dem Kunden! Punkt….. Diejenigen, für die unser Produkt ist, dürfen auch mitbestimmen und mitgestalten.“

„Das klingt zunächst einmal einleuchtend. Ist aber so ziemlich das Gegenteil der üblichen Managementpraxis. Der Chef als Moderator von Managemententscheidungen.“

„Wer Transparenz praktiziert, baut eine Beziehung zu seinen Kunden, Mitarbeitern, Partnern und der Öffentlichkeit auf, die auf Vertrauen basiert.“

„Wenn ein einzelner Kundenbetreuer nicht autorisiert ist, sich zu dem von ihm verantworteten Vorgang in einem Internetforum zu äußern, dann ist ein Unternehmen schlichtweg nicht reaktionsfähig.“

So könnte ich weitermachen ohne das es langweilig würde. Ein begeisterndes und nachdenklich machendes Buch.

Meine Empfehlung: Lesen! Meine Bitte: Macht es zur Pflichtlektüre in Managementetagen!

Sind Sperren im Internet machbar & sinnvoll? – Eine Meinung

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In einem heute veröffentlichen Statement rief Verbraucherschutzministerin Aigner dazu auf, in sozialen Netzen die Anwender rechtsextremer und rassistischer Inhalte zu sperren. Sie startete damit eine Kampagne „Netz gegen Nazis“.

Netz gegen Nazis
Aigner: “Sie suchen Gefolgschaft, werben für ihre Gesinnung und verbreiten Propaganda. Verfassungsfeinde – rechts wie links – sollten auf diesen Plattformen keinen Platz haben.”

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Diese Aktion, die von von der Amadeu-Antonio-Stiftung und „Die Zeit“ initiiert und von 20 Social Networks (bisher ohne Facebook) unterstützt wird, soll die Nutzer sozialer Medien für rechte Inhalte sensibilisieren und dazu animieren, diese zu melden. Die Eigentümer dieser Netze haben dann die Möglichkeit, diese Inhalte/Seiten zu sperren.
Diese Meldung passte heute zu der Nachricht, dass auf Facebook eine Seite, die gegen rechte Inhalte und gegen den NPD-Auftritt eben auf dieser Plattform agitiert, abgeschaltet wurde. Der Auftritt der NPD (eine in Deutschland offiziell anerkannte Partei, sorry) dagegen läuft trotz massiver Proteste (eine entsprechende Gruppe auf Facebook hat mittlerweile 400.000 Mitglieder) weiter.

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Jetzt geht es in diesem Artikel nicht um pro und contra Facebook, pro und contra rechts oder links, oben und unten. Das muss in einem freien Land wie dem unseren jeder selbst entscheiden. Es geht hier jedoch genau um die Macht oder Ohnmacht, die sozialen Netze und das Internet zu kontrollieren. Ist dies möglich? Und wenn ja, widerspricht das nicht der Idee sozialer Netze in Zeiten von Web 2.0.
Spiegelt der Versuch das Netz zu kontrollieren, nicht wieder die Unmöglichkeit wider, einen Riesen mit Wattebällchen zu besiegen. Und geht es dabei nicht um die Macht, die sich die User des Internet zu eigen gemacht haben, zu beschneiden?

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Ja, ich bin auch gegen Nazis. Das kann jeder auf meiner privaten Seite auf Facebook nachlesen. Und wenn jemand die allgemein in unserer Gesellschaft geltenden Regeln und Normen über Gebühr missachtet und verletzt, gehört er gemaßregelt. Aber, ich meine allgemeine und nicht subjektive Regeln. Nicht die Regeln einzelner. Und Nachhaltigkeit erreiche ich nur mit Auseinandersetzung, nicht durch Reglementierung. Wenn ich falsche Meinungen und Verhalten ändern will, muss ich überzeugen.
Sind Verbote und Abschaltungen dann der richtige Weg?

Wir sind gerade auf dem Weg, die freie Meinung zu akzeptieren, weil wir es müssen. Gefällt Marketingchefs die Meinung der Masse zu Ihren Produkten und Aktionen? Mit Sicherheit nicht immer. Findet hier, in der Wirtschaft, nicht gerade der Wandel zu einer Kultur des Zuhörens, des Mitmachens und Mitgestaltens statt? Und hat diese Entwicklung nicht massgeblich die Kraft der freien Meinungsäußerung eben durch das Internet bestimmt. Entscheidungen, Produkte und Marken werden durch Konsumenten gemacht, die frei kommunizieren, nicht umgekehrt. Hier kann man unliebsame bzw unangenehme Statements nicht abschalten. Hier muss man lernen, damit umzugehen. Das ist unsere Gesellschaft. Das ist Web 2.0.
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Wenn wir diese Lernphase auf die anderen, z.B. die oben genannten, Bereiche übertragen, werden wir überzeugen. Dann müssen wir nicht abschalten.

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Twitter & Facebook Cheat Sheet!

Übere einen Tweed von Kyle Placy bin ich auf eine wirklich beeindruckende Sammlung von Informationen, Anwendungen und Hinweisen zu Facebook und Twitter gestoßen. Diese ist von Matthew Tommasi auf  “The Social Media Guide” veröffentlicht worden. Diese ist so umfassend und anschaulich, dass ich diese gern an Euch weiterleiten möchte. Am Ende des Artikels findet Ihr die Links auf die Originalseiten.

Twitter

Hier geht es vor allem um diese Themen:

  • Twitter commands
  • Twitter search parameters
  • Twitter terms
  • Twitter resources
  • Twitter directories


  • .
    Alles in einer Seite.
    .
    ..

    Facebook

    .

    Hier geht es vor allem um diese Themen:

  • Official Links
  • Advertising
  • Applications and Games
  • Chat
  • Company
  • Deactivate and Delete
  • Developers
  • Events
  • Friends
  • Help Centre
  • Home Page and News Feeds
  • Groups
  • Messages and Inbox
  • Mobile
  • Pages
  • Photos and Video
  • Privacy
  • Safety
  • Search
  • Security
  • Wall
  • Widgets and Plugins

  • .
    Alles in einer Seite.
    .
    Download hier:
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    weiterführende Links:

    Nutzung der Kommentarfunktion in Social Media!

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    Erklärtes Ziel jeder, in der heutigen Zeit veröffentlicher Publikation ist die mehr oder weniger direkte Kommunikation mit dem Kunden, Interessenten oder Leser. Aus diesem Grund werden diverse Möglichkeiten der Interaktion angeboten. Erstes Ziel einer Veröffentlichung in Zeiten von Web 2.0 ist die Verbreitung via Sharing und zweites Ziel, die  Motivierung der Leserschaft zu positiven und diskutablen Kommentaren.
    Soweit das hohe Ziel.
    In der Praxis führt jedoch gerade die Kommentarfunktion oftmals zu einem nicht unerheblichen Mehraufwand. Dazu führen die nicht selten verunglimpfenden Kommentare und die sich ständig und überall breitmachenden Spamkommentare. Wie geht man damit professionell um?

    1. Offene Kommentarfunktion

    In diesem Fall werden alle Kommentare im ersten Schritt ungefiltert veröffentlicht. Dies entspricht sicherlich am ehesten dem Gedanken von Social Media und unzensierter Kommunikation. Da der Herausgeber eines Beitrags/Artikels jedoch auch eine Verantwortung hat, sollten hier Vorkehrungen getroffen werden, die es Spamern und Spinnern erschwert, gefahrlos ihren Unsinn loszuwerden. Die Lösung: Kommentare dürfen nur nach Anmeldung und mit realem Namen veröffentlicht werden, da dies klar den Problemanteil reduziert. Dies hat den Vorteil des geringeren Aufwands, lässt im Umkehrschluss die Anzahl der Kommentare (auch der sinnvollen) jedoch sinken.

    2. Geschlossene Kommentarfunktion

    In diesem Fall kommt kein Kommentar, ohne vorab vom Herausgeber gelesen worden zu sein, in die Veröffentlichung. Diese Vorgehensweise kommt natürlich einer Zensur gleich, bewährt sich jedoch im Alltag. Eine nicht geringe Anzahl an Unternehmen schreckt in diesem Fall jedoch der mit dieser Vorabkontrolle verbundene Aufwand.
    Viele Unternehmen bedienen sich hier studentischer Kräfte oder vergeben Praktika (wird im Bereich der Kontrolle von Pinnwandeinträgen in Facebook für den Jugendbereich sehr oft praktiziert.).

    3. Keine Kommentarfunktion

    Die radikalste Methode, sich vor o.g. Problemen zu schützen. Aber, ist dies wirklich sinnvoll? Es ist der Weg zurück zur guten alten Welt der One-Way-Kommunikation. Natürlich bildet diese Methode klare Kostenvorteile. Die reine Aussendung von informationen und (Werbe)Botschaften ist jedoch nicht Ziel moderner Kundenkommunikation.

    Fazit:

    Der massive Missbrauch moderner und effektiver Kommunikationswege stellt Unternehmen vor große Aufgaben. Die eigentliche Idee einer aktiven und geführten Interaktion sollte und darf nicht aus den Augen verloren werden. Sehr schnell haben sich Marketing-Verantwortliche an die Vorteile (vor allem auch Kostenreduktion) der Kommunikation in Zeiten Web 2.0 und Social Media gewöhnt, werden jedoch nicht umhin kommen sich auch den aufhaltenden Nebeneffekten zu stellen.

    Ähnliche Beiträge:  Facebook statt Community? Klarnamen statt Nicknames?

    In drei Worten: Sie können führen!

    Entgegen meinen eigentlichen Gepflogenheiten und dem Sinn eines Blogs, eigene Vorschläge, Ideen und Erfahrungen in diesem zu präsentieren, möchte ich heute gegen diese Regel Nr. 1 verstoßen. Aus gegebenem Anlass: Das mir sehr am Herz liegende Thema können in diesem Fall andere viel besser ausführen. Die Überschrift dieses Artikels ist aus dem Kontext dieses Beitrages gerissen, ist aber dessen Quintessenz.

    Also, der beigefügte Text ist dem aktuellen Newsletter von “Förster & Kreuz – Busienss & Backstage Report” entnommen. (Dieser kann hier abonniert werden.) Bitte einfach lesen, nachdenken und nicken. Viel Freude!

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    Der derzeit wohl beste Fußballtrainer der Welt, José Mourinho, trainiert bei Real Madrid 25 der besten Spieler der Welt. Eine Konstellation für Fußball auf dem denkbar höchsten Niveau. Seine Spieler würden für ihn durchs Feuer gehen. Didier Drogba sagte einmal: „Für Mourinho hätte ich mir die Beine brechen lassen.“

    Was uns daran fasziniert: Mourinho hat selbst niemals aktiv Fußball gespielt! Der Portugiese, der fünf Sprachen spricht, begann seine Karriere als Übersetzer des Trainers von Sporting Lissabon. Was für eine Karriere!

    Auch viele andere erfolgreiche Trainer haben als Spieler keine Bäume ausgerissen. Aber wozu auch? Als Trainer braucht es andere Fähigkeiten. Sie können Spiele und die Taktik des Gegners analysieren. Sie können Menschen führen und dazu bringen, ihr Potenzial abzurufen. Sie können ein Kollektiv formen und zu Höchstleistungen führen. In drei Wörtern: Sie können führen!

    Und in der Wirtschaft? Zum Vertriebsleiter wird nicht der beste Vertriebsleiter gemacht, sondern – der beste Verkäufer. Um so mit hoher Wahrscheinlichkeit einen schlechten Chef gewonnen und gleichzeitig einen guten Verkäufer verloren zu haben. Und Chef der Buchhaltung wird – der beste Buchhalter. Und Chef der Entwicklung – der beste Ingenieur.

    Ähnlich wie in den meisten Unternehmen läuft es in der Politik. Den vakanten Posten bekommt der beste Parteisoldat, der sich hochgedient hat.

    Warum nur, fragen wir uns, glauben wir in Wirtschaft und Gesellschaft nach wie vor an diese unsinnige Beförderungspolitik? Wann fangen wir an, Führungskompetenz von Sachkompetenz zu unterscheiden?

    Olé!

    Anja Förster & Peter Kreuz

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    Siehe Anja Förster & Peter Kreuz

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