Sep 10
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Nutzung der Kommentarfunktion in Social Media!
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Erklärtes Ziel jeder, in der heutigen Zeit veröffentlicher Publikation ist die mehr oder weniger direkte Kommunikation mit dem Kunden, Interessenten oder Leser. Aus diesem Grund werden diverse Möglichkeiten der Interaktion angeboten. Erstes Ziel einer Veröffentlichung in Zeiten von Web 2.0 ist die Verbreitung via Sharing und zweites Ziel, die Motivierung der Leserschaft zu positiven und diskutablen Kommentaren.
Soweit das hohe Ziel.
In der Praxis führt jedoch gerade die Kommentarfunktion oftmals zu einem nicht unerheblichen Mehraufwand. Dazu führen die nicht selten verunglimpfenden Kommentare und die sich ständig und überall breitmachenden Spamkommentare. Wie geht man damit professionell um?
1. Offene Kommentarfunktion
In diesem Fall werden alle Kommentare im ersten Schritt ungefiltert veröffentlicht. Dies entspricht sicherlich am ehesten dem Gedanken von Social Media und unzensierter Kommunikation. Da der Herausgeber eines Beitrags/Artikels jedoch auch eine Verantwortung hat, sollten hier Vorkehrungen getroffen werden, die es Spamern und Spinnern erschwert, gefahrlos ihren Unsinn loszuwerden. Die Lösung: Kommentare dürfen nur nach Anmeldung und mit realem Namen veröffentlicht werden, da dies klar den Problemanteil reduziert. Dies hat den Vorteil des geringeren Aufwands, lässt im Umkehrschluss die Anzahl der Kommentare (auch der sinnvollen) jedoch sinken.
2. Geschlossene Kommentarfunktion
In diesem Fall kommt kein Kommentar, ohne vorab vom Herausgeber gelesen worden zu sein, in die Veröffentlichung. Diese Vorgehensweise kommt natürlich einer Zensur gleich, bewährt sich jedoch im Alltag. Eine nicht geringe Anzahl an Unternehmen schreckt in diesem Fall jedoch der mit dieser Vorabkontrolle verbundene Aufwand.
Viele Unternehmen bedienen sich hier studentischer Kräfte oder vergeben Praktika (wird im Bereich der Kontrolle von Pinnwandeinträgen in Facebook für den Jugendbereich sehr oft praktiziert.).
3. Keine Kommentarfunktion
Die radikalste Methode, sich vor o.g. Problemen zu schützen. Aber, ist dies wirklich sinnvoll? Es ist der Weg zurück zur guten alten Welt der One-Way-Kommunikation. Natürlich bildet diese Methode klare Kostenvorteile. Die reine Aussendung von informationen und (Werbe)Botschaften ist jedoch nicht Ziel moderner Kundenkommunikation.
Fazit:
Der massive Missbrauch moderner und effektiver Kommunikationswege stellt Unternehmen vor große Aufgaben. Die eigentliche Idee einer aktiven und geführten Interaktion sollte und darf nicht aus den Augen verloren werden. Sehr schnell haben sich Marketing-Verantwortliche an die Vorteile (vor allem auch Kostenreduktion) der Kommunikation in Zeiten Web 2.0 und Social Media gewöhnt, werden jedoch nicht umhin kommen sich auch den aufhaltenden Nebeneffekten zu stellen.
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